Unsere Exkursion zur ABO

ABO=Artenschutzbetreuungsstation mit Storchenpflegestation Osnabrück, so heißt es also richtig 😉

Störche, Hunde, Störche, Katzen, Küken, Schwäne, Störche, Gänse, Uhus, Eulen, Rehböckchen, Störche – vor allem Störche… 🙂

In der ABO in Hellern werden alle möglichen großen und kleinen Wildvögel gesundgepflegt, manchmal bleiben sie aber auch als freiwillige oder notgedrungene Dauergäste. Auch die vielen Storchenpaare nisten rund um das Anwesen und begleiteten unseren Rundgang argwöhnisch aus sicherer Höhe.

Eindrücke haben wir viele gesammelt, die in den folgenden Tagen erst einmal gesammelt werden wollen, bevor wir hier einen richtigen Bericht schreiben können. Gelernt und erfahren haben wir so viel über den richtigen Umgang mit Wildvögeln, deren Gefährdungen und über zahllose weitere Zusammenhänge der Biodiversität.

Das Programm kurzgefasst: Treffpunkt 8:30h am Klinikum, Fußmarsch zum Rubbenbruchsee mit kleinem Umweg 😉 dort Begutachtung des Spielplatzes und ein Referat zu Geschichte und Bedeutung des Rubbenbrachsees (Danke, Vivien!), dann noch ein Fußmarsch zur ABO, wieder mit kleinem Umweg 😉 10:15h Ankunft an der ABO, dort bis 14h Rundgang, Fütterungen und Begutachtung des Mülls, den frau leider in den Vogelnestern findet und der gesundheitlichen Schäden, die dieser Müll bei den Jungvögeln anrichtet.

Tatsache ist jedenfalls, dass Frau Dr. Herkt uns vier Stunden durch die Anlage der Wildvogelstation führte und mit viel Humor und noch größerer Kompetenz nicht nur alle Fragen beantworten konnte, sondern uns auch auf kleine und große Details aufmerksam machte, die wir alle so noch gar nicht kannten. Dafür bedanken wir uns mit einem gaaaanz GROßEN Dankeschön und würden uns freuen, wenn wir nach den Sommerferien im Rahmen eines etwas längeren Projektes wiederkommen dürfen!

Aber auch die Schülerinnen und Schüler zeigten sich einmal mehr von ihrer besten Seite und lauschten gespannt und aufmerksam den Erklärungen, spannenden Geschichten und Fütterungsvorführungen. Besonders begeistert waren alle von den unterschiedlichen Fähigkeiten und Charakteren der Tiere und wie friedlich alle miteinander lebten. Höhepunkte: „Uhu!“, „Matze!“ u.v.m. Dazu haben auch alle mit angefasst, wenn es galt, Wasser zu holen, Näpfe zu schrubben und Zweige zu pflücken. Da kann sich der faule Lehrer bequem zurücklehnen, weil er offensichtlich gar nicht gebraucht wurde. Und da ausgerechnet heute auch noch der Akku der Kamera leer war, ist die Bildergalerie ein Sammelsurium von Handybildern verschiedener Quellen, die hässlichen stammen von tallewelt, die schönen von Dennis 😉